Co-Working-Space und Räume für Beratung

Im alten Pfarrhaus
ist Platz zum Arbeiten – stundenweise oder tageweise oder über frei vereinbarte Zeit kann ein Schreibtisch oder ein Büro gemietet werden.
ist Platz für Gespräche – Beratung, Supervision, Coaching
ist die Kaffeemaschine bereit – und der Wasserkocher ebenfalls
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Pressemeldung: Pfarrhaus in neuer Nutzung
Ein innovatives Projekt im Alzeyer Hügelland
Ober-Flörsheim. Das ehemalige Pfarrhaus in Ober-Flörsheim wird zu einem „Haus der guten Gespräche“. Ab 10. März werden die sechs Räume des Pfarrhauses in Ober-Flörsheim stundenweise, tageweise oder auch in anderen Zeitkontingenten vermietet. Hintergrund der Initiative ist, dass es schon seit längerer Zeit im Pfarrhaus der Pfarrei keinen residierenden Ortspfarrer mehr gibt, seit Ende des vergangenen Jahres auch kein Pfarrbüro und keinen Mieter. Daher entstand die Idee, dieses Haus anders zu entwickeln.
So können beispielsweise Anbieter von Lebensberatung, Coaching oder Supervision die Räume für ihre Dienstleistungen anmieten, die auf diese Weise dezentral im ländlichen Raum möglich werden. „So können Wege für Klient:innen verkürzt werden. Vielleicht möchte auch jemand einen Büroraum oder einen Raum außerhalb nutzen, der wunderbar im Rheinhessischen mitten in Weinbergen gelegen ist. Vielleicht sind auch kleine Teams auf der Suche nach einem besonderen Besprechungsraum. Zudem gibt Räume für Einzelgespräche und zwei Räume, die auch für kleinere Gruppen von bis zu fünf Personen geeignet sind“, sagt Pastoralreferent Christian Jeuck, der für das Projekt verantwortlich ist. Eine weitere Option gibt es für Menschen, die einen Homeoffice-Platz suchen. „Vielleicht haben diese Personen zu Hause keinen Platz, oder wollen Leben und Arbeit trennen, ohne weite Anfahrtswege vom rheinhessischen Hügelland in die städtischen Regionen Richtung Frankfurt oder Mannheim“, ergänzt Jeuck.
Das Ganze ist als Projekt angelegt und endet im September 2026. Dann wird final geprüft, ob die Nutzung des Pfarrhauses in dieser Form weiterhin sinnvoll ist. „Ich sehe das Ganze als Experiment, von dem ich heute noch nicht weiß, wie es sich übermorgen konkret entwickelt“, beschreibt Jeuck die Ausgangssituation. „Vielleicht entsteht noch etwas ganz anderes, woran heute noch keiner denkt“. Der Projektverantwortliche vertraut darauf, dass die Begegnung der Menschen in den Räumen des Hauses und mit ihm als Ansprechperson eine positive Erfahrung mit Kirche möglich machen. Das Projekt wird von der Innovationsstelle des Bistums mit 6.000 Euro gefördert. Die Pfarrei St. Peter & Paul beteiligt sich mit 1.500 Euro.
Hinweis: Interessierte sowie weitere potentielle Partner:innen und Unterstützer:innen können gerne mit Christian Jeuck unter der E-Mail christian.jeuck@bistum-mainz.de Kontakt aufnehmen.

Fragen?
Wie kann ich einen Raum buchen?
Aktuell werden die Räume per E-Mail-Anfrage vergeben. Zugang zu den Räumlichkeiten wird beim ersten Mal persönlich eröffnet, damit kurz eine Verbindung von Mensch zu Mensch möglich ist, Fragen geklärt werden können und das ganze eine gute Grundlage hat.
Was kostet das?
Aktuell kalkulieren wir für stundenweise Vermietungen mit 1 Euro pro Quadratmeter. Für längerfristige Mieter:innen verhandeln wir. Für einen Co-Working Platz kannst du mit ca 15 Euro pro Tag rechnen. Einfach Kontakt aufnehmen und wir finden die passende Lösung.
Was ist alles möglich?
Aktuell sind die Räume vor allem für Gespräche und kleine Gruppen vorbereitet. Es gibt in den Gesprächsräumen keine Tische. Flipchart ist Standard. In den beiden größeren Räumen hängt eine weiße magnetische „Processwall“ (so nennt der Hersteller das). Im Co-Working-Bereich steht aktuell ein größerer Schreibtisch mit 2 Arbeitsplätzen. Hier können wir aber agil auf Anfragen reagieren. Ein höhenverstellbarer Schreibtisch ist unterwegs.
Du hast einen Impuls, wir schauen, was geht. Wir verstehen uns eher als Möglichmacher:in und Partner:in, denn als „Roomservice“ 😉
Wer steckt hinter dem Projekt?
Das Pfarrhaus gehört der Katholischen Kirchengemeinde St. Peter und Paul, Ober-Flörsheim.
Verantwortlich für das Haus der guten Gespräche ist Pastoralreferent Christian Jeuck.
